Archiv der Kategorie ‘Mac’
Weil die Qualität einfach stimmt: So zum Beispiel bei einem aktuellen MacPro.
Da werkelt ein Quad-Core Intel Xeon mit 2,6 GHz in einem praktischen Gehäuse und das auch noch schön lautlos.
Außerdem ist ein super CD/DVD-Brenner verbaut: ein Hitachi HL-DT-ST DVD-RW GH41N. Nicht nur, dass das Gerät einen wundervollen Lärm produziert…
Zitat eines anderen Kunden:
Seriously, how the hell can DVD burner be so damn noisy in the 21st century?
Das Laufwerk versetzt einen zurück in die ersten Tage des DVD-Schreibens am Heim-Computer:
Vier verschiedene Marken von DVD-Rohlingen und zwei verschiedene CD-Rohlinge und es war selbst bei niedrigster Geschwindigkeit nicht möglich auch nur fünf wieder lesbare Scheiben zu produzieren.
Ja, sogar das selbe Laufwerk war oft nicht in der Lage, das Medium bei der Überprüfung des Brennvorgangs zu lesen.
Danke, Apple.
Da ich mir von dem Apple bring-in-Service (welch Fortschritt) keine Hilfe verspreche, habe ich mich zu einem Tausch entschlossen: ein LG Electronics GH22LS50 DVD-Brenner für 21 (!) Euro. Außer dass er sogar Lightscribe (hier fehlt nur noch ein gutes Mac-Programm) beherrscht, konnte er mit allen Medien problemlos umgehen.
PS: Scheinbar ist dies kein Einzelfall. Die Firmware war leider schon aktuell.
26. Juli 2010 – 17:58 | jan in Mac, sysadmin | Keine Kommentare »
Nach der Übernahme einer VirtualBox 1.5.x-Maschine von MacOS X zu Linux tauchte beim Booten der VM ein Bluescreen auf.
Um den Bluescreen länger sehen zu können: F8 beim Starten drücken und den “Automatischen Neustart bei Fehlern” deaktivieren.
Die Fehlermeldung bei mir lautete (ohne eine zweite Zeile mit weiteren Informationen!):
STOP: 0x0000007b (...)
Der IDE-Controller war auf “PIIX3″ eingestellt. Umstellen auf “PIIX4″ löste das Problem. Anschließend mussten die VirtualBox Guest Additions deinstalliert und dann die neuen installiert werden.
Man sollte darauf achten, dass in den “Erweiterten Einstellungen” alle Optionen (ACPI, etc) aktiviert sind oder zumindest diejenigen aktiviert sind, die vor der Migration ebenfalls aktiviert waren.
Eine allgemeine Seite von Microsoft zu diesem Bluescreen übrigens:
http://support.microsoft.com/kb/822052/de
19. Mai 2008 – 11:34 | jan in Mac, sysadmin | Keine Kommentare »
Um eine Kopie einer MacOS-X-Platte/-Partition (z.B. “MacOS Extened (Journaled)“) zu erstellen bieten sich verschiedene Wege an. Apples-Festplatten-Dienstprogramm (mit dem Umweg über ein Image), der CarbonCopyCloner (dessen GUI nicht unbedingt die besten Rückmeldungen liefert) sowie die Kommandozeilen-Tools ‘ditto‘ und ‘rsync‘. Ich habe rsync gewählt, da es mir vertraut ist und die aktuelle MacOS-Version inzwischen keine Probleme mehr mit Mac-Spezialitäten wie Ressource-Forks hat (bei älteren Systemen sollte man dies mit einem Blick in die manpage zu rsync klären).
Bei dem Rechner handelt es sich um einen Dual-G4-Tower, der bisher intern nur eine 200 GB-IDE-Platte hatte. Parallel zu dieser wurde eine neue 400 GB-Platte eingebaut.
Für die Kopie wurde rsync mit den Parametern ‘-avE‘ aufgerufen. Der erste Parameter steht für ‘archive’, der zweite macht rsync gesprächig und der dritte beachtet die Eigenheiten von manchen Mac-Dateien.
Nachdem die Kopie fertig war, die erste Platte durch die neue ersetzt wurde und der Rechner dann neugestartet wurde, begannen die Probleme. Der Rechner wollte nicht mehr booten. Den Grund dafür vorweg: das Verzeichnis /dev fehlte. Es sollte absichtlich nicht mitkopiert werden, da die darin enthaltenen Gerätedateien bei jedem Start neu angelegt werden. Allerdings habe ich versäumt, vor dem Neustart ein leeres /dev-Verzeichnis mit den entsprechenden Rechten anzulegen.
Einige Beobachtungen und Hinweise für alle, die sich in ähnlicher Situation befinden:
- Tastenkombinationen, die beim Startvorgang gedrückt werden sollen, müssen über eine Tastatur eingegeben werden, die direkt an einem onboard-USB-Port hängt. USB-Hubs oder USB-Karten sind tabu.
- Die Tastenkombination für den “gesprächigen” Verbose-Boot lautet Apfel+v (Command+v). Im NV-Ram kann der Verbose-Boot mit dem Befehl ‘nvram boot-args=”-v”‘ verewigt und mit ‘nvram boot-args=”"‘ wieder entfernt werden.
- Booten von einer Installations-CD/DVD hilft einem nicht unbedingt weiter, um an die Daten auf einer Festplatte zu gelangen. Der Terminal-Befehl im Installer ist aus irgendeinem Grund nicht verfügbar.
- Um die CD/DVD dennoch einzulegen empfielt es sich, die Taste einer direkt angeschlossenen Maus beim Start gedrückt zu halten, um das CD-Laufwerk zu öffnen.
- Falls das Verzeichnis /dev nicht existiert bzw. dessen Rechte vielleicht nicht stimmen, stoppt der Startvorgang oder weitere Details z.B. an einer Stelle ähnlich dieser hier:
BSD root: disk0s3
- Zur Rettung eignet sich dann am besten eine Festplatte (intern, extern), mit funktionierendem System.
Um das zu startende System auszuwählen hält man die Alt-Taste (“Wahltaste” im Mac-Jargon) beim Einschalten gedrückt.
10. September 2007 – 15:11 | jan in Mac | Keine Kommentare »
Gerade habe ich ein PowerBook G3 (Codename Pismo) aus dem Jahr 2000 hier. Das Gerät lies sich nicht mehr einschalten. Auch die Versuche die Power Management Unit (PMU) zurückzusetzen hatten keinen Erfolg.
Bei dem Alter des Geräts habe ich damit gerechnet, dass die CMOS-Batterie nicht mehr funktioniert, daher die Uhrzeit im ausgeschalteten Zustand nicht weiter laufen wird und der PRAM nicht mehr hält. Dass das Gerät allerdings gar nicht mehr startet war ziemlich schade. Ich habe dann die Tastatur abgenommen (den Verschluß in der Mitte oben öffnen und dann links und rechts die beiden kleinen Riegel öffnen) und das DVD-Laufwerk entfernt. Dabei habe ich die CMOS-Batterie entdeckt: sie war nicht fest verlötet. Sie auszutauschen wäre wahrscheinlich ein teures Vergnügen – falls sie noch so ohne weiteres erhältlich wäre. Stattdessen habe ich die Batterie nur abgeklemmt:

Nachdem ich die PowerPC-Version von Debian auf dem Gerät eingerichtet habe, werde ich versuchen das Display zu demontieren und das PowerBook zu einer Luxus-Ausgabe eines elektronischen Bilderrahmen umzufunktionieren… Angesichts des Gebrauchtwerts des Geräts und den hohen Preisen für solche Mini-Bilderrahmen vielleicht ein echtes Schnäppchen.
Wer übrigens ein aktuelles PowerBook/MacBook und Probleme mit der Akku-/Lade-Anzeige hat, sollte sich diesen Support-Eintrag zur Kalibrierung des Akkus ansehen (die deutsche Version des Artikels ist übrigens nicht aktuell).
7. August 2007 – 22:30 | jan in Mac | Keine Kommentare »
Das Festplattendienstprogramm von MacOS X (disktutil auf der Kommandozeile) ist etwas eigensinnig, was das Verändern eines Partitionsschemas angeht. Hat man auf einer Festplatte noch unbenutzen Speicherplatz, so kann man in diesem Bereich keine neue Partition anlegen, ohne dass die bereits bestehenden Partitionen in Gefahr gebracht werden.
Um dennoch unter MacOS X eine solche Partition anzulegen, eignet sich das Kommandozeilen-Tool “fdisk”. Den ganzen Artikel lesen… »
20. April 2007 – 12:30 | jan in Mac | Keine Kommentare »